Erschienen auf SPIEGEL Online am 23. November 2011
Seit fünf Jahren ist Matthias Matussek mit seinem Video-Blog auf SPIEGEL ONLINE zu sehen – ursprünglich als reiner Nachrichten-Blog geplant, wurde im Laufe der Jahre muntere Videokunst daraus. Mal Volkshochschule, mal Anarcho-Kabarett. Zum Jubiläum gibt’s Matussek XL in Wort und Bild.
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Erschienen auf SPIEGEL Online am 12. November 2011
Faule Menschen, kaputte Sozialsysteme und maulige Deutsche, die keine Lust mehr auf ihre historische Schuld haben – so beschrieb Niall Ferguson im SPIEGEL die drohende Auflösung Europas. Seltsame Thesen, findet Matthias Matussek. Will der britische Euro-Kritiker gar Geld aus Germany?
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18.1. 2012
18h15
Katholische Universität, Aula, Eichstett
„Journalismus und Reliogion“
19.1.2012
Recklinghausen
20h
Geschwister Zabel Stiftung
20.1.2012
Soest
Patroklushaus
20h
3.2.2012
München
Pfarrei St.Peter
Katechese „Das katholische Abenteuer“
Marienplatz/Viktualienmarkt
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Erschienen in SPIEGEL Ausgabe 40/2011
Literaturkritik: Umberto Ecos ausufernder Roman “Der Friedhof in Prag”
Was für eine Oper des Hasses, die Umberto Eco mit seiner Belle-Époque-Schwarte “Der Friedhof in Prag” da angerichtet hat. Ein Libretto aus Gift und Galle, aus Hass auf alles, was sich bewegt, auf die unverschämten Zigeuner, die treulosen Italiener, auf die Deutschen, verfressen und lüstern wie Luther, die bekanntermaßen doppelt so viel Fäkalien produzieren wie die Franzosen, und die, na klar, sind faul, eifersüchtig, maßlos eingebildet.
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Erschienen in SPIEGEL Ausgabe 39/2011
Klaus Kinski war der Expressionist des deutschen Kinos, eitel, größenwahnsinnig, verletzlich. Jetzt ist sein Nachlass in Buchform erschienen.
Gleich zwei runde Jubiläen liegen ja nun in Reichweite, um an Klaus Kinski zu erinnern, diesen zartesten aller Berserker, diesen Dadakünstler der Selbstvermarktung.
Da wäre der 85. Geburtstag jetzt im Oktober, im November dann der 20. Todestag, und sofort fällt uns schmerzlich auf, wie sehr unseren Tagen alles Kinski-hafte, also poetisch Maßlose, abgeht.
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Erschienen auf SPIEGEL Online am 21. September 2011
Kurz vor seinem Deutschland-Besuch hat sich die Kritik an Benedikt XVI. zu einer regelrechten Besessenheit gesteigert, meint Matthias Matussek. Der neue Kulturkampf wird nicht zwischen Protestanten und Katholiken ausgetragen, sondern zwischen Zeitgeistlern und Beharrungs-Religiösen. Eine Polemik.
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Erschienen in SPIEGEL Ausgabe 38/2011

Warum der Katholizismus nicht protestantisch werden darf
Es war dieser Moment, der das sechsjährige Pontifikat von Benedikt XVI. in einem Bild zusammenfasste: der weißhaarige Hirte der Weltkirche im Sturm. Unbeirrt, aber lächelnd.
Es geschah auf dem Feld der “Vier Winde” in Madrid, der alte Pontifex am Altar, zu seinen Füßen rund anderthalb Millionen Jugendliche im Gras, als ein Sturm aufkam, ein Brausen, das alles verschluckte und am goldenen Lebensbaum rüttelte, der dem Papst als Baldachin diente. Man spannte einen Schirm vor ihm auf gegen den Regen, doch eine seitliche Kamera behielt ihn im Fokus, und alle konnten sehen: Er lächelte. Die Mozzetta war verrutscht, die Haare zerzaust, doch der Papst lächelte gegen den Sturm an, und das war es, was die Großbildwände übertrugen. Dann diese Geste mit der Hand, ihr seid nicht allein, ich halte mit euch aus, und die Jugendlichen aus allen Ländern der Erde verstanden und feierten ihn. Als der Sturm vorüber war, rief der Papst: “Danke für eure Fröhlichkeit”, das als Erstes, und “danke für eure Ausdauer”, und das war im Kern das, was er ihnen ohnehin sagen wollte. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Märkische Allgemeine:
Matussek mit seinem neuesten Buch in der „Arche“
POTSDAM / INNENSTADT – Gerade noch hatte er dem Rbb ein Interview gegeben, da betrat Matthias Matussek am Dienstagabend, zwar leicht verspätet, aber mit dem Stolz eines Gladiators den bis in den letzten Winkel mit Stühlen zugestellten Vortragssaal der „Arche“. Er zwängte sich durch die Reihen seiner Fans bis nach vorn an seinen Arbeitsplatz neben dem Büchertisch, auf dem auch sein neuestes Buch „Das katholische Abenteuer“ gestapelt lag.
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Fass ohne Boden -
Die Sorge der Deutschen um Euro, Wohlstand und Sicherheit
Die Kanzlerin hat gekämpft – für Europa und für den Euro. Eindeutig und engagiert hat sich Angela Merkel für Europa stark gemacht.
Vielleicht auch, weil die Entscheidung über den Rettungsschirm auch eine Entscheidung für oder gegen Angela Merkel sein kann. Das Schlimmste, der finanzielle Kollaps und die Insolvenz europäischer Staaten der Eurozone, konnte bislang verhindert werden, doch der Patient ist noch längst nicht über den Berg. Im Gegenteil.
Die Angst wächst
Unruhige Zeiten: Die Angst um Euro, Wohlstand und Sicherheit wächst.
Noch befürworten viele Bürger in Deutschland als Konsequenz der europäischen Krise ein Mehr an europäischer Politik. Mehr als zwei Drittel der Deutschen sind sogar überzeugt, dass die Politik der Entwicklung nur noch hinterher hecheln kann und die Entscheidungen längst in den Vorstandsetagen von Wirtschafts- und Finanzunternehmen getroffen werden. Allmählich kriecht also die Angst in die deutschen Wohnzimmer, weil eine Rettung der nächsten folgt und man spürt, dass Wohlstand und Sicherheit auf dem Spiel stehen. Was ist demnach zu tun, um den Menschen die Sorgen zu nehmen und Zuversicht zu verbreiten? Darüber diskutiert WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn am Sonntag im ARD-Presseclub mit seinen Gästen.
Zur Sendung

Erschienen auf SPIEGEL Online am 17. August 2011
Der Papst fliegt zum Weltjugendtag nach Madrid, und Matthias Matussek ist dabei. Zwei Fragen darf er dem Heiligen Vater stellen. Nur welche? Was will man von Benedikt XVI. wissen? Hält man es hochpolitisch oder eher alltäglich-banal?
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