Matthias Matussek

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 Ich bedanke mich bei allen Unterstützern im Rahmen des Goethe-Wahlkampfes, jetzt aber geht es um wirklich ernste Dinge: wie feiern wir die 20 Jahre des Mauerfalls, wie erinnern wir uns. Dazu noch einmal mein Buchtipp, von einem, der damals dabei gewesen ist:

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Palasthotel Zimmer 6101 

Kurz nach Mauerfall und Wahnsinn-Stammeleien bin ich ins Ost-Berliner Palast-Hotel gezogen, erlebte die Zeit der Wende, den fahlen Frühling der zusammenbrechenden Ideologien, die Ratlosigkeit der Abgewickelten und die Schnäppchenjäger aus dem Westen und die überschnappende Orgie als die D-Mark eingeführt wurde.

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Thomas Brussig, der im Palasthotel als Etagenkellner arbeitete und mich in seinem Roman "Wie es leuchtet" gehörig aufs Korn nahm schrieb:Die Wende war eine aberwitzige Zeit, und es ist ein Glücksfall, dass es einen Reporter im rasenden Deutschland gab, er alles Festgehalten hat. Zum Reportzer muss man geboren sein und Matthias Matussek ist es.

40 Jahre Deutschland 

Wir Deutschen: Warum uns die anderen gern haben können

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Vor drei Jahren, als es noch nicht im schicken mainstream lag, kam ich mit meinem Buch "Wir Deutschen - warum uns die anderen gern haben können" heraus, und zwar mit einer damals unerhörten These: Wir sind als Volk ganz okay, und es ist keine Schande, auf uns und unsere Leistungen stolz zu sein. Und offenbar habe ich es unterhaltam getan. Michael Naumann in der "Zeit" fühlte sich an Heine erinnert, Alexander Gorkow in der SZ nannte es "hochtourig komisch" und die FAZ lobte es als "inspirirende Lektüre". Allerdings stiess es auch auf Widerstand. Medien-Gossip-Journalist Karl-Hinrich Renner bezeichnete es als "patriotisches Geschafel" und Roland Tichy vom "Handelsblatt" nannte es "nationalistisch", allerdings eingestandenermassen ohne das Buch gelesenen zu haben.

Hier die Chance für einen zweiten Versuch!

 

 

Das neue Buch:

 

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Matthias Matussek erzählt seinem Sohn die Geschichte seiner Jugend, einer
wilden Zeit voller Dummheiten, Kifferei und Anarchie, aber auch voller
Träume, voller Proteste, voller Herzschlag.  Ein Eichendorffscher
Taugenichts auf der grossen Fahrt ins Leben: Er hungert im indischen Knast,
er meditiert mit Allan Ginsberg, er schiesst mit William Burroughs, er
schreibt mit Jörg Fauser, er boxt sich durch in den tristen Strassen
Berlins. Eine Entwicklungsgeschichte aus Reportagen und Gedichten - und
immer wieder ein großes Plädoyer zum Widerstand, ganz besonders unter dem
apokalyptisch verhängten Himmel der Gegenwart.

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Zur Leseprobe 

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Annemarie Stoltenberg, NDR:  

Endlich einer, der sentimental ist und
pöbelt, liebt und verabscheut. Jugend in den sechziger und siebziger
Jahren, unerzogen und bockig - bis heute! Matthias Matussek jongliert kühn
mit Sonnenaufgängen und Weltuntergängen, zwischen Pop-Lyrismen und
Klischees lässt er überraschende Erkenntnisse funkeln; er kann pathetisch
sein, daneben hauen und bewundern, nur langweilen kann er nicht.

Maxim Biller:

Die Höhenflüge und die Agonie seiner Generation ­ Matussek
erzählt sie so furios, so hemmungslos und literarisch  unverklemmt, dass
man sich sofort wieder die Haare langwachsen lassen und auf LSD Marx
diskutieren will, halbnackt, mit einer sehr schönen Freundin. Vergesst
Kerouac und HUNTER S.THOMPSON, lest Matussek!

 

Der Ego-Blogger - Was die FAZ zu Matussek zu sagen hat!

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Matthias Matussek blogt wieder auf Spiegel-Online. Den Grund der Pause und ein Vorgeschmack auf die Neuerungen sehen Sie hier.
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Matthias Matussek, Jahrgang 1954, studierte Amerikanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin. Nach Stationen beim „Berliner Abend“ und beim „Stern“ kam Matussek zum „Spiegel“ für den er als Korrespondent und Reporter in New York, Berlin, Rio de Janeiro und London war. Von 2005 bis Ende 2007 leitete er in der Hamburger „Spiegel“ Zentrale das Kulturressort. Ab Januar 2008 sendet die ARD seine eigene Dokumentationsreihe „Matusseks Reisen“
 
© 2010 Matthias Matussek